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    <title>Elise und Helene Richter - Weblog</title>
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    <title>Elise und Helene Richter - Weblog</title>
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  <item rdf:about="http://richter.twoday.net/stories/4834936/">
    <title>Ausstellung zu 100 Jahre Habil von Elise Richter</title>
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    <description>Im Jahr 2005 fand eine kleine Ausstellung im Katalograum der Wiener Stadt und Landesbibliothek (nunmehr Wienbibliothek) statt. Hier nun die damalige Presseaussendung der WSTLB. Auch mittlerweile wieder ein historisches Dokument, das ich zur Vervollständigung natürlich gerne bereitstelle.		
&lt;hr /&gt;			      
Wien, Mai 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;PRESSEINFORMATION&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiener Stadt- und Landesbibliothek, Rathaus, Stiege 4, 1. Stock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Unter den ersten die Erste&lt;br /&gt;
ELISE RICHTER. Pionierin der weiblichen Universitätslehre&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wiener Stadt- und Landesbibliothek veranstaltet am Donnerstag, dem 12. Mai 2005, um 18 Uhr, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Romanistik der Universität Wien, im Lesesaal der Wiener Stadt- und Landesbibliothek einen Abend für Elise Richter (18651943). &lt;br /&gt;
Die Veranstaltung erinnert an das 100. Habilitationsjubiläum von Österreichs erster Universitätsdozentin.&lt;br /&gt;
Die Handschriftensammlung der Wiener Stadt- und Landesbibliothek verfügt über den umfangreichen Teilnachlass von Elise Richter. Ausgewählte Exponate, die sich auf die Habilitation von Elise Richter beziehen, sind im Katalogzimmer des Handschriften-Lesesaals der Wiener Stadt- und Landesbibliothek bis 30. Juni 2005 zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elise Richter war eine der ersten Frauen, die in Österreich ein reguläres Studium absolvierten. Sie wurde 1901 zum Doktor der Philosophie promoviert, erhielt 1907 als erste Frau in Österreich (und Deutschland) die Lehrberechtigung für romanische Philologie und trug ab 1922 den Titel eines außerordentlichen Universitätsprofessors. &lt;br /&gt;
Ab 1928 leitete Elise Richter das phonetische Institut der Universität Wien, wo sie den inneren Zusammenhang in der Entwicklung der romanischen Sprachen erforschte. Ihre große wissenschaftliche Leistung liegt in der Entdeckung des Einflusses psychologischer Vorgänge auf die Sprache. Richters Publikationen  etwa 300 an der Zahl  decken ein weites Spektrum der romanischen Sprachwissenschaft ab. 1930 verfasste sie ihr wichtigstes wissenschaftliches Werk Die Entwicklung der Phonologie. &lt;br /&gt;
1938 wurde Elise Richter als Jüdin die Lehrbefugnis entzogen, 1943 wurde sie gemeinsam mit ihrer Schwester, der Anglistin und Theaterwissenschaftlerin Helene Richter, von den Nationalsozialisten im Vernichtungslager Theresienstadt ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Elise Richter als Wegbereiterin der österreichischen Frauenbildung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem wohlhabenden Elternhaus aufgewachsen, erhielt Elise Richter in ihrer Jugend gemeinsam mit ihrer Schwester Helene Privatunterricht von einer preußischen Erzieherin; ihren Wunsch zu studieren hielten die Eltern zunächst für unmädchenhaft, sodass sie sich ihr Wissen durch Selbststudium aneignete. &lt;br /&gt;
Im Jahr 1897 legte sie am Akademischen Gymnasium in Wien die Externistenmatura ab, da Mädchen vor 1896 zum Gymnasium nicht zugelassen waren. Nur durch Intervention des Vaters konnte sie im Jahr 1897 an der Universität immatrikulieren und studierte bis 1901 Romanistik, allgemeine Sprachwissenschaft, klassische Philologie und Germanistik. &lt;br /&gt;
Richter wurde im Jahr 1901 als dritte Frau in Österreich zum Dr. phil. promoviert, ein erstes Ansuchen auf die Lehrbefugnis am Institut für Romanistik stellte sie 1904, erteilt wurde ihr die Venia Legendi jedoch erst im Jahr 1907. Sie war damit die erste Privatdozentin in Österreich und Deutschland, jedoch ohne Besoldung bis 1927 und ohne Rückhalt im Beamtenschema. &lt;br /&gt;
Ort und Zeit ihrer Antrittsvorlesung musste sie aus Angst vor Protesten und Störungen von Seiten der Gegner des Frauenstudiums bis zur letzten Sekunde geheim halten.&lt;br /&gt;
Die außerordentliche Professur wurde Elise Richter erst 1921 verliehen, einen bezahlten Lehrauftrag für Sprachwissenschaft und Phonetik erhielt sie 1927.&lt;br /&gt;
1922 gründete sie den Verband der akademischen Frauen Österreichs und trat für die Gründung einer Frauenpartei ein. &lt;br /&gt;
Im Jahr 1935 ehrte man Richter zu ihrem 70. Geburtstag zwar offiziell und die Verleihung einer ordentlichen Professur wurde angedacht, jedoch nie realisiert. Bis heute blieb Elise Richter ein Platz im Arkadenhof der Universität Wien unter ihren Kollegen verwehrt. Eine späte Auszeichnung wurde der Pionierin weiblicher Universitätslehre zuteil, als die Universität Wien im Jahr 2003 den Sitzungssaal der juristischen Fakultät in Elise-Richter-Hörsaal umbenannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Elise Richters Nachlass in der Wiener Stadt- und Landesbibliothek&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der umfangreiche Teilnachlass von Elise und Helene Richter, der sich in der Handschriftensammlung der Wiener Stadt- und Landesbibliothek befindet, beinhaltet neben Elise Richters Tagebüchern aus den Jahren 1881 bis 1941 mehr als 1300 Briefe  eine Vielzahl davon an Kolleginnen und Nachfolgerinnen wie Christine Touaillon, Charlotte Bühler oder Christine Rohr. Der Teilnachlass umfasst zahlreiche Lebensdokumente, die über die Schwierigkeiten des Frauenstudiums im ausgehenden 19. Jahrhundert berichten. Darunter befindet sich etwa Richters Maturitäts-Zeugnis aus dem Jahr 1897, das zwar ihre Reifeprüfung bestätigt, aber nicht die Zulassung zum Universitätsstudium ermöglicht. Rigorosenprogramme, Promotionsurkunden sowie Stücke zum von Richter mitbegründeten Verband der Akademikerinnen dokumentieren Richters Universitätsausbildung und Aktivitäten im Wissenschaftsbetrieb. Elise Richters Autobiografie Summe des Lebens sowie private Fotografien geben Einblick in das Schaffen der Pionierin der weiblichen Universitätslehre. &lt;br /&gt;
Die Exponate in der Vitrinenschau, die bis 30. Juni 2005 im Katalogzimmer des Handschriften-Lesesaals zu sehen ist, beziehen sich auf die Habilitation von Elise Richter. Sie vermitteln in Ansätzen, dass die Ernennung einer Frau, trotz den erbrachten notwendigen akademischen Leistungen im Wien des angehenden 20. Jahrhunderts, keine Selbstverständlichkeit war.</description>
    <dc:creator>richter</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://richter.twoday.net/topics/Vermischte+Artikel&quot;&gt;Vermischte Artikel&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 richter</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-03T09:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://richter.twoday.net/stories/4213650/">
    <title>Zu Helene Richter und Anne Bernauer</title>
    <link>http://richter.twoday.net/stories/4213650/</link>
    <description>Die bekannte Sozialdemokratien Therese Schlesinger-Eckstein rezensierte 1898 sowohl Helene Richters Arbeit über Mary Wollstonecraft als auch Anne Bernauers &quot;Ungereimtes aus dem Frauenleben&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel ist aus mehreren Gründen von Interesse. Erstens, weil Therese Schlesinger eine der Proponentinnen der österreichischen Frauenbewegung war, zumal sie sich sowohl im &quot;bürgerlichen&quot; als auch im &quot;sozialistischen&quot; Lager betätigte. Zweitens gibt die Rezension - so wie bei den meisten Rezensionen - sehr viel mehr über die Verfasserin des Artikels als über die besprochenen Bücher preis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen Sie mehr: &lt;a title=&quot;Rezension von Therese Schlesinger-Eckstein zu Helene Richters &quot;Mary Wollstonecraft&quot; und Anne Bernauers &quot;Ungereimes aus dem Frauenleben&quot; &quot; href=&quot;http://richter.twoday.net/files/Schlesinger_Richter_Bernau/&quot;&gt;Schlesinger_Richter_Bernau&lt;/a&gt; (pdf, 51 KB)</description>
    <dc:creator>richter</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://richter.twoday.net/topics/Arbeiten+von+und+zu+den+Schwestern&quot;&gt;Arbeiten von und zu den Schwestern&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 richter</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-30T13:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://richter.twoday.net/stories/4213614/">
    <title>&quot;Der letzte Gott&quot; - Rosa Mayreder</title>
    <link>http://richter.twoday.net/stories/4213614/</link>
    <description>Elise und Helene Richter waren mit Rosa Mayreder bekannt. sie begleiteten sich gegenseitig vornehmlich in den 1930er Jahren. Rosa Mayreder war in unregelmäßigen Abständen aber doch, Gast im Hause der Richter-Schwestern im Cottage-Viertel und nahm an den so genannten &quot;Montagen&quot; oder &quot;Montagstreffen&quot; - eine Art Salon der Richter-Schwestern teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helene Richter veröffentlichte eine Rezension zu &quot;Der letzte Gott&quot; von Rosa Mayreder, die mehr eine allgemeine Reflexion oder ein Essay als eine klassische Rezension darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen Sie &lt;a title=&quot;Rezension von Helene Richters zu &quot;Der letzte Gott&quot; von Rosa Mayreder. Erschienen am 19. September 1933 in der Wiener Zeitung.&quot; href=&quot;http://richter.twoday.net/files/Der-letzte-Gott/&quot;&gt;Der-letzte-Gott&lt;/a&gt; (pdf, 103 KB) und laden Sie sich die Rezension  herunter.</description>
    <dc:creator>richter</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://richter.twoday.net/topics/Arbeiten+von+und+zu+den+Schwestern&quot;&gt;Arbeiten von und zu den Schwestern&lt;/a&gt;</dc:subject>
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  </item>
  <item rdf:about="http://richter.twoday.net/stories/4190817/">
    <title>&quot;Beim nächsten Mal mehr&quot;</title>
    <link>http://richter.twoday.net/stories/4190817/</link>
    <description>&lt;b&gt;Elise Richter, erste Professorin einer österreichischen Universität, fiel den Nazis zum Opfer&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie musste alles als Erste erkämpfen. Aber sie schaffte es. Elise Richter war die erste Professorin an einer österreichischen Universität. Auf dem Weg in die ehrwürdigen akademischen Hallen musste die Romanistin unzählige Widerstände überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es begann schon daheim. Als Tochter des Chefarztes der k.k.Südbahn am 2. März 1865 in Wien in eine behütende, bürgerliche Familie geboren, wächst das Mädchen, dessen Eltern ein Studium als &quot;unmädchenhaft und sinnlos&quot; erachten, sie aber mit Kunst, Reisen und Sprachen inspirieren, zu einer &quot;Schnellleserin&quot; heran. Mit 20 erkrankt sie an Gelenksrheumatismus und ist von da an nie mehr schmerzfrei. Gesundheit gab es für Elise &quot;nur eine gemeinsame&quot; mit ihrer Schwester Helene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem geht sie ab 1891 als Gasthörerin an die Uni Wien, ins altfranzösische Seminar darf sie aber erst hinein, nachdem sie 1897 als erste Frau extern am Akademischen Gymnasium die Matura gemacht hat. 1901 promoviert sie (Germanistik und Klassische Philologie). Sechs Jahre später ist sie wieder Pionierin: Sie habilitiert sich als erste Frau in Österreich und Deutschland und wird mit einer unbezahlten Privatdozentur abgespeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Jänner 1921 ist es so weit: Elise Richter wird zur außerordentlichen Professorin ernannt. Geld für ihre Lehrtätigkeit bekommt sie erst 1927 nach Erteilung eines Lehrauftrags für Sprachwissenschaft und Phonetik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre letzte Vorlesung am 10. März 1938 schließt Richter mit den Worten &quot;Beim nächsten Mal mehr.&quot; Es gab kein nächstes Mal. Zwei Tage später, nach dem Anschluss, folgt sofortiges Lehrverbot, dann Bibliotheksverbot. Sie wird Opfer der Rassengesetze und muss die Uni verlassen. Im Oktober 1942 werden Elise und Helene, selbst renommierte Anglistin und Theaterwissenschafterin, von den Nazis nach Theresienstadt deportiert. Als Elise Richters Todestag gilt der 21. Juni 1943. (nim/DER STANDARD Printausgabe, 16. März 2007))</description>
    <dc:creator>richter</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://richter.twoday.net/topics/Biografisches&quot;&gt;Biografisches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 richter</dc:rights>
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  </item>
  <item rdf:about="http://richter.twoday.net/stories/4190806/">
    <title>Frauen leben Wissenschaft</title>
    <link>http://richter.twoday.net/stories/4190806/</link>
    <description>1907 ist ein Jahr der Jubiläen für die Universität Wien. 110 Jahren Frauenstudium und 100 Jahre Habilitierung von Elise Richter. Lesen Sie einen Artikel zu den Feierlichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a title=&quot;Artikel aus ad.venture zu 110 Jahre Frauenstudium und 100 Jahre Habilitation von Elise Richter&quot; href=&quot;http://richter.twoday.net/files/richter_adventure/&quot;&gt;richter_adventure&lt;/a&gt; (pdf, 58 KB)</description>
    <dc:creator>richter</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://richter.twoday.net/topics/Vermischte+Artikel&quot;&gt;Vermischte Artikel&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 richter</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-23T04:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://richter.twoday.net/stories/2268623/">
    <title>Rezension zu Helene Richter</title>
    <link>http://richter.twoday.net/stories/2268623/</link>
    <description>Der Herausgeber des Jahrbuches der deutschen Shakespeare-Gesellschaft rezensiert 1930 Helene Richters &quot;Shakespeares Gestalten&quot;. Vordergründig handelt es sich um eine Lobeshymne. Zwischen den Zeilen lässt sich Einiges über das Verhältnis zwischen Keller und Richter, als langjährigem Mitglied der Shakespeare-Gesellschaft mit dem Status &quot;Wiener Außenstelle&quot;, herauslesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.8ung.at/elise/Richter/Keller_W_Richter_H.pdf&quot;&gt;Zur Rezension von Wolfgang Keller&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>richter</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://richter.twoday.net/topics/Arbeiten+von+und+zu+den+Schwestern&quot;&gt;Arbeiten von und zu den Schwestern&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 richter</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-30T14:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://richter.twoday.net/stories/1347021/">
    <title>Die Félibrige</title>
    <link>http://richter.twoday.net/stories/1347021/</link>
    <description>1941 rezensierte Elise Richter &quot;Poesia Provenzale moderna&quot; von Giulio Bertoni, der sie noch in seiner Zeitschrift &quot;Archivum Romanicum&quot; publizieren ließ. In Band 25/1941 ist neben Elise Richter auch Eugen Lerch mit einem Artikel vertreten. Die Rezension von Elise Richter zu Bertoni kann nicht nur als Dank an den Herausgeber der Zeitschrift verstanden werden, sondern auch als kurze Hommage an ihre beiden Lehrer Adolfo Mussafia und Wilhelm Meyer-Lübke. Der weitere Nutzen der Rezension: Sie liest sich wie eine kurze Einführung in die Neuprovenzalische Literatur, sofern man/frau die erwähnten Namen und Personen zuordnen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.8ung.at/elise/Richter/bertoni.pdf&quot;&gt;Zur Rezension von Elise Richter (PDF)&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>richter</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://richter.twoday.net/topics/Arbeiten+von+und+zu+den+Schwestern&quot;&gt;Arbeiten von und zu den Schwestern&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 richter</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-02T08:32:01Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://richter.twoday.net/stories/1332034/">
    <title>Summe des Lebens</title>
    <link>http://richter.twoday.net/stories/1332034/</link>
    <description>1997 erschien im Rahmen der Feierlichkeiten zu 100 Jahre Frauenstudium die Autobiographie von Elise Richter im Verlag des WUV. Inge Luxon stellte Elise und Helene Richter in der &quot;Illustrierte Neue Welt&quot; vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.8ung.at/elise/Richter/neue_welt.pdf&quot;&gt;Zum Artikel von Inge Luxon (PDF)&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>richter</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 richter</dc:rights>
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  </item>
  <item rdf:about="http://richter.twoday.net/stories/1163831/">
    <title>Zur Habilitation von Elise Richter</title>
    <link>http://richter.twoday.net/stories/1163831/</link>
    <description>&lt;b&gt;[Eine Privatdozentin.] &lt;/b&gt;Vor einem Auditorium von Professoren der philosophischen Fakultät, zahlreichen Studenten und geladenen Gästen hielt gestern, 11 Uhr vormittags, Fräulein Dr. Elise Richter ihre Probevorlesung zur Erlangung der Privatdozentur an der philosophischen Fakultät der Wiener Universität. Als Thema behandelte sie &quot;Celestin&quot;, ein spanisches Drama aus dem sechzehnten Jahrhundert. Fräulein Dr. Richter gab eine genaue Analyse des Schauspiels, welchem beiläufig dieselbe Fabel zu Grunde liegt, wie Shakespeares &quot;Romeo und Julie&quot;, ohne daß jedoch nachgewiesen werden kann, ob Shakespeare in seinem Drama die Idee des spanischen Schauspiels benützt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel aus der &quot;Neuen Freien Presse&quot; vom 26. Mai 1905.
&lt;hr&gt;</description>
    <dc:creator>richter</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://richter.twoday.net/topics/Vermischte+Artikel&quot;&gt;Vermischte Artikel&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 richter</dc:rights>
    <dc:date>2005-11-17T19:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://richter.twoday.net/stories/1128400/">
    <title>Biografischer Artikel</title>
    <link>http://richter.twoday.net/stories/1128400/</link>
    <description>In der Novemberausgabe der &quot;Frauen-Rundschau&quot; - Zeitschrift des Bundes der österreichischen Frauenvereine erscheint 1952 ein kurzer biografischer Artikel von E. Prantl zu Elise Richter. Inhaltlich baut er auf Elise Richters Selbstdarstellung in &quot;Führende Frauen Europas (Hrgb: Elsa Kern) aus dem Jahre 1928 auf. Interessant ist der Beitrag deshalb, weil er Elise Richters Wichtigkeit für die bürgerliche Frauenbewegung bestätigt und weil der Artikel zeigt, dass Elise Richter NICHT unmittelbar nach ihrem Tode im KZ Theresienstadt vergessen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.8ung.at/elise/Richter/nachruf_prantl.pdf&quot;&gt;Der Artikel von E. Prantl als PDF&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>richter</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://richter.twoday.net/topics/Arbeiten+von+und+zu+den+Schwestern&quot;&gt;Arbeiten von und zu den Schwestern&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 richter</dc:rights>
    <dc:date>2005-11-07T12:45:09Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://richter.twoday.net/stories/860281/">
    <title>Alexius 95e</title>
    <link>http://richter.twoday.net/stories/860281/</link>
    <description>Elise Richter arbeitete zur altfranzösischen Alexiussage. Sie veröffentlichte nicht nur mit Emil Winkler und Helene Adolf die &quot;Studien zum altfranzösischen Alexiusliede&quot; (1933), in der sich die Diskussion auf Elise Richter psychologische Interpretation fokussierte. Ein Jahr zuvor hatte sie aufgrund einer Vatikanhandschrift einen kleinen Artikel zur Alexiussage veröffentlicht in der der Vers &quot;Pur felonie nient ne pur lastet&quot; im Zentrum stand. Lesen Sie &lt;a href=&quot;http://www.8ung.at/elise/Richter/alexius_95e.pdf&quot; target=&quot;new&quot;&gt; hier &lt;/a&gt; den Artikel von Elise Richter aus der ZFSL, LVI. Dabei hatte Elise Richter sich bereits 1905 mit der Alexiuslegende beschäftigt. Sie half ihrer Studienkollegin Margarete Rösler bei den Korrekturen der Dissertation zu den englischen Alexiuslegenden.</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://richter.twoday.net/topics/Arbeiten+von+und+zu+den+Schwestern&quot;&gt;Arbeiten von und zu den Schwestern&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2005-07-26T09:24:51Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://richter.twoday.net/stories/852528/">
    <title>Rezension zu Alfred Schossig</title>
    <link>http://richter.twoday.net/stories/852528/</link>
    <description>1940 verfasste Elise Richter eine Rezension zu Alfred Schossigs &quot;Verbum, Aktionsart und Aspekt...&quot;, die 1942 in der ZFSL erschien. Die Rezension ist aus zwei Punkten interessant. Erstens Elise Richter beschäftigte sich mit Theman wie Aspekt und Aktionsart von Verben in der Romania. Zweitens sie gibt in diesem Text einen Einblick in ihr Verständnis von wissenschaftlichen Arbeiten. Der &lt;a href=&quot;http://www.8ung.at/elise/Richter/schossig.pdf&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Text&lt;/a&gt; ist als PDF zur Gänze lesbar. Etwaige Fehler sind unbeabsichtigt und resultieren aus der Digitalisierung.</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://richter.twoday.net/topics/Arbeiten+von+und+zu+den+Schwestern&quot;&gt;Arbeiten von und zu den Schwestern&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2005-07-21T17:28:46Z</dc:date>
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    <title>Jüdisch, intellektuell und Frau</title>
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    <description>Forschungsprojekt untersucht Leben und Werk der beiden Wiener Wissenschafterinnen Helene und Elise Richter  
&lt;hr&gt;   
Am 21. Juni 1943 stirbt die renommierte Romanistik-Sprachwissenschafterin Elise Richter ein knappes Jahr nach ihrer Schwester Helene im Konzentrationslager Theresienstadt. Knapp 60 Jahre später nehmen zwei österreichische Wissenschafter in Leben und Werk der beiden hochbegabten Wiener Schwestern Einblick - an jenem Ort, an dem Elise als erste habilitierte Frau Österreichs lehrte und forschte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Das Institut für Romanistik der Universität Wien hat seine Geschichte lange verdrängt. Zumindest heute erinnert eine Büste am Institut an Elise Richter und an ihren Beitrag zur Romanistik&quot;: Seit einem halben Jahr beschäftigt sich der Romanist Robert Tanzmeister mit Leben und Werk der beiden Schwestern, deren ungefähr 2500 Briefe, 300 Publikationen, 60 Jahre lang geführte Notizbücher sowie unzählige Schriften derzeit in einem vom Wissenschaftsfonds finanzierten Projekt aufgearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Persönlichkeiten, die das Wiener Geistes- und Kulturleben der 20er- und 30er-Jahre des letzten Jahrhunderts entscheidend mitgeprägt haben, werden dabei erstmals als eine Art Gesamtkunstwerk präsentiert: &quot;Die beiden Schwestern haben sich symbiotisch ergänzt. Die eine kann nicht ohne die andere analysiert werden. Zu verwoben sind ihr Schaffen und Leben. Sie bildeten eine Diskussionsgemeinschaft und funktionierten als Einheit&quot;, meint Projektleiter Tanzmeister. Unkonventionelle Lebensentwürfe hätten die beiden gepflegt: &quot;Sie haben emanzipiert und selbstbestimmt zusammen gelebt, wollten sogar gemeinsam ein Kind adoptieren&quot;, erzählt Thierry Elsen, wissenschaftlicher Projektmitarbeiter. Das Leben der beiden Töchter aus großbürgerlichem und somit privilegiertem Haus verläuft von Beginn an nicht in den für Frauen vorbestimmten Bahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Schwestern eignen sich selbst, zu Hause, das Schulwissen an, das ihnen die Gesellschaft Ende des 19. Jahrhunderts aufgrund ihres Geschlechtes verwehren will. Elise ist dennoch eine der ersten Frauen, die 1897 maturiert und im selben Jahr an der philosophischen Fakultät der Universität Wien immatrikuliert. 1901 erfolgt die Promotion, 1907 die Habilitation sowie die erste Vorlesung, &quot;ein damals revolutionäres Ereignis&quot;, sagt Tanzmeister. Erst 1921 wird ihr als erster Frau in Österreich der Titel der &quot;außerordentlichen Universitätsprofessorin&quot; verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der akademischen Lehre und Forschung zur romanischen Sprachwissenschaft, Literatur und Phonetik ist sie partei- und gesellschaftspolitisch in der Friedens- und Frauenbewegung engagiert sowie an Fragen der Bildungspolitik und Mädchenerziehung interessiert. Modern mutet auch Elises Auffassung von Wissenschaft vom heutigen Standpunkt aus an, steht sie doch für einen interdisziplinären Ansatz, der dem damaligen Trend der Spezialisierung entgegensteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weniger institutionalisiert, dafür aber auch &quot;freier&quot; verläuft das Leben der vier Jahre älteren Schwester Helene, die auf ein Universitätsstudium verzichtet. Neben publizistischen Tätigkeiten macht sie sich als profunde Kennerin der englischen Romantik und als Theaterkritikerin einen Namen. &quot;Was für Elise die Universität bedeutet, ist für Helene das Burgtheater&quot;, meint Elsen. An der damals berühmtesten Bühne des deutschsprachigen Raumes geht sie theaterbiografischen Tätigkeiten nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das feministische Engagement, das sie mit ihrer Schwester teilt, erwacht mit ihrem Buch über die erste englische Feministin, Mary Wollstonecraft, deren Ideen eines liberalen Feminismus sie dem deutschsprachigen Publikum vorstellt. Zusammen mit Elise führt Helene einen der letzten Wiener Salons im bürgerlichen Cottageviertel des heutigen 18. und 19. Gemeindebezirkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Oktober 1942 wird Helene gemeinsam mit Elise, die bereits 1938 ihre Lehrbefugnis verloren hatte und mit Bibliotheksverbot belegt worden war, in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert, wo sie 1942 beziehungsweise 1943 sterben. Nicht einmal ein Grabstein erinnert an die beiden Frauen. Ganz zu schweigen von einer Büste im Arkadenhof der Universität Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur recht und billig wäre es daher, meint Tanzmeister, die &quot;Umbenennung des Dr.-Karl-Lueger-Rings in Dr.-Elise-und-Helene-Richter-Ring&quot; vorzunehmen, um &quot;beiden auf diese Weise ihren Platz im kollektiven Gedächtnis Österreichs zu sichern&quot;. &lt;b&gt;(Erika Müller/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 29./30. 3. 2003) &lt;/b&gt;</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://richter.twoday.net/topics/Vermischte+Artikel&quot;&gt;Vermischte Artikel&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2005-06-24T19:53:57Z</dc:date>
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    <title>Zum 100. Todestag von Adolfo Mussafia</title>
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    <description>Am 5. Juni jährte sich der Todestag von Adolfo Mussafia zum 100. Mal. Der in Dalmatien geborene Romanist gilt als der Begründer der universitären Romanistik in Wien und Österreich. Er war nicht nur der Lehrer von Elise Richter, sondern ein väterlicher Freund und Mentor der beiden Schwestern. Vieles deutet darauf hin, dass Mussafia die beiden Schwestern zur wissenschaftlichen Arbeit anregte. Lesen Sie einen &lt;a href=&quot;http://www.8ung.at/elise/Richter/100todestagAM.pdf&quot;&gt;ausführlichen Artikel &lt;/a&gt;Zu Mussafia und den Beginn der Wiener Romanistik.</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://richter.twoday.net/topics/Arbeiten+von+und+zu+den+Schwestern&quot;&gt;Arbeiten von und zu den Schwestern&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <title>Elise-Richter-Hörsaal</title>
    <link>http://richter.twoday.net/stories/754698/</link>
    <description>&lt;b&gt;Dieter N. Unrath (Redaktion) am 11. September 2003, auf  &lt;a href=&quot;http://www.dieuniversitaet-online.at/Schwerpunkte.84.0.html?&amp;no_cache=1&amp;backPID=74&amp;tt_news=1418&quot;&gt;&quot;www.dieuniversitaet-online.at&quot;&lt;/a&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Der Sitzungssaal der Juristen wurde im Sommer dieses Jahres zu Ehren der Frau, die als erste eine Lehrberechtigung an der Universität Wien bekommen hat, in Elise-Richter-Hörsaal umbenannt. DieUniversitaet.at stellt den Hörsaal im Rahmen der Serie &quot;Orte der Universität Wien&quot; vor.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Elise Richter war eine der ersten weiblichen Absolventinnen und die erste Dozentin an der Universität Wien. Es ist ein Signal, dass wir die erste Frau, die an der Universität Wien diesen Status erreichte, ehren wollten&quot;, erklärt Johann Jurenitsch, Vizerektor für Forschung und Ressourcen.&lt;br /&gt;
Die Umbenennung fand anlässlich der Neugestaltung des Leitsystems statt, da die Rechtswissenschaftliche Fakultät seit Jahren keine Einrichtungen mehr im Hauptgebäude hat. &quot;Der Juristensitzungssaal war somit eine historische Bezeichnung, die den aktuellen Gegebenheiten nicht mehr entsprach. Es hätte zwar die Möglichkeit gegeben, dem Saal eine neue Bezifferung zu geben, die aber nicht im Kontext der danebenliegenden Hörsäle gewesen wäre&quot;, sagt Vizerektor Johann Jurenitsch im Gespräch mit der Universitätszeitung. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt; &lt;br /&gt;
Wer war Elise Richter?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elise Richter wurde am 2. März 1865 in Wien als Tochter eines Arztes geboren. Sie nahm gemeinsam mit ihrer Schwester, Helene Richter, Privatunterricht - vor 1896 wurden Mädchen zum Gymnasium nicht zugelassen - und maturierte 1897 am Akademischen Gymnasium. Danach inskribierte sie an der Universität Wien Klassische Philologie, Indogermanistik, Germanistik und Romanistik. 1901 promovierte sie zum Doktor der Philosophie, 1907 erhielt sie als erste Frau in Österreich die Lehrberechtigung für Romanische Philologie, und 1922 wurde sie ebenfalls als erste Frau außerordentliche Universitätsprofessorin. 1928 wurde sie Leiterin des phonetischen Instituts der Universität Wien. Richter war Mitbegründerin des Verbands der akademischen Frauen Österreichs und hatte bis 1930 dessen Vorsitz inne. Bis 1938 setzte sie ihre Lehrtätigkeit fort, nach dem Anschluss Österreichs wurde sie gekündigt. 1942 wurde Elise Richter nach Theresienstadt deportiert, wo sie im Juni 1943 starb. Ein Reliefporträt im Institut für Romanistik erinnert an die erste Dozentin der Universität Wien. (du)</description>
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    <dc:date>2005-06-10T13:43:38Z</dc:date>
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